Pia Gotthardt-Krause

Sauerkirschen sind nicht nur entzündungshemmend und wirken gegen Gicht, Rheuma, Schlafstörungen und Gefäßerkrankungen. Sie sind noch dazu natürliche Schmerzkiller, schützen deine Muskeln und unterstützen die Senkung des Blutzuckerspiegels. 

Was du zu dieser Super-Kirsche noch wissen musst und wie du sie für dich nutzen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Also nichts wie los!

Die 7 Superkräfte der Sauerkische:

Sauerkirschen wirken entzündungshemmend

Sauerkirschen haben einen hohen Anteil an Anthocyanen. Diese besondere Art der Antioxidantien wirkt entzündungshemmend und kann neuen Studien zufolge dadurch auch bei der Vorbeugung gegen Rheuma und Arthritis helfen.

In diesem Zusammenhang wurden positive Wirkungen bei Arthritis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlafstörungen und bei der Muskelregeneration nach Sport festgestellt.

Wirksam gegen Gicht

Ein hoher Harnsäurespiegel steht in Verbindung mit Gicht, was eine entzündliche Gelenkkrankheit ist, die in Schüben auftritt und starke Schmerzen bei Betroffenen hervorruft. Gicht tritt auf, wenn sich überschüssiger Harnstoff in den Gelenken ablagert und dort dann kristallisiert. Hier kommen die Sauerkirschen ins Spiel, denn sie können den Harnsäurewert im Körper senken und das kann somit zur Schmerzlinderung bei Gichtpatienten führen.

Tipp: Du kannst übrigens auch Sauerkirschsaft trinken und damit eine ähnliche Wirkung erzeugen.

Sauerkirschen können Krebszellen bekämpfen

Die bereits erwähnten Anthocyane sind dunkle Farbstoffe, die für die dunkelrote Färbung der Sauerkirsche zuständig sind. Sie gehören zu den Flavonoiden und sind potente Antioxidantien.

Sie wirken oxidativem Stress entgegen und können somit auch wirksam gegen Krebszellen sein. Anthocyane sollen auch bei der Senkung des Gesamtcholesterins unterstützend wirken. Durch den Kampf gegen die freien Radikale können Anthocyane auch die Herzgesundheit und den Blutdruck positiv beeinflussen.

Lindern Schmerzen und können Muskelkater vermindern

Wenn man sich stärker sportlich betätigt, kann es zu Muskelkater kommen. Diese Muskelschmerzen werden von kleinen Rissen im Muskelgewebe ausgelöst, die dann lokal Mikroentzündungen auslösen. Diese Reaktion können Anthocyane möglicherweise verhindern oder abmildern. Da Sauerkirschen Anthocyane enthalten, sollen sie sogar ähnlich gut wirken, wie frei verkäufliche Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac.

Gute Hilfe bei Schlaflosigkeit

Erste Studien haben gezeigt, dass der Verzehr von Sauerkirschen oder Sauerkirschsaft den Melatonin-Spiegel kurzzeitig erhöhen kann. Melatonin ist als das sogenannte Schlafhormon bekannt und ist ein körpereigenes Hormon, dass den Schlafrhythmus steuert.

Durch den erhöhten Melatoninspiegel nach dem Verzehr von Sauerkirschen konnte bei Probanden die Einschlafzeit verkürzt und die Schlafzeit verlängert werden.

Sauerkirschen sind ganzjährig verfügbar

Sauerkirschen können sehr gut haltbar gemacht werden. Man kann sie gefrieren, trocknen oder zu Sauerkirschsaft verarbeiten. Dadurch bekommst du sie das ganze Jahr über und kannst sie in Smoothies, Saftschorlen oder in unserem Vollgas Riegel Sauerkirsch genießen.

Haben positive Auswirkungen auf die Gehirnfunktion

Erste Studien zeigen, dass der tägliche Verzehr von Sauerkirschsaft über 12 Wochen die Gehirnleistung bei Probanden zwischen 65 – 73 Jahren verbessern konnte.

Die positiven Wirkungen auf die Gehirnleistung lassen sich wahrscheinlich auf die in der Sauerkirsche enthaltenen Anthocyane und Polyphenole zurückführen. Insbesondere die Fehlerreduktion bei räumlichen Arbeitsgedächtnisaufgaben konnte erheblich verbessert werden.

Fazit

Nachdem du jetzt die gesundheitliche Wirkung der Sauerkirschen kennst, kannst du dir sicher denken, dass man deine Frage auf jeden Fall mit Ja beantworten kann. Sauerkirschen sind gesund!

Also egal ob du sie getrocknet, gefroren, frisch oder als Sauerkirschsaft zu dir nehmen möchtest, tust du dir damit etwa Gutes.

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