Pia Gotthardt-Krause

Sind Sauerkirschen gesund? Diese Frage können wir dir hier beantworten.

Sauerkirschen (Prunus cerasus) haben im Vergleich zu ihrer bekannteren Verwandten, der Süßkirsche, kleinere und weniger süße Früchte. Erntezeit ist bei uns zwischen Juni bis Juli.
Die kleine rote Frucht, schmeckt erfrischend und ihre gesundheitsförderlichen Wirkungen sind gut erforscht worden.

In den folgenden 7 Punkten erfährst du, welche Superpower Sauerkirschen in sich tragen:

Sauerkirschen wirken entzündungshemmend

Der Entzündungsfaktor CRP, das c-reaktive Proteon ist Teil unseres Immunsystems und steigt an, wenn Entzündungen im Körper bekämpft werden müssen. In einer Studie ließ der Sauerkirschensaft den CRP-Wert sinken und ist somit entzündungshemmend.

Senken den Harnsäurespiegel

Ein hoher Harnsäurespiegel steht in Verbindung mit Gicht, was eine entzündliche Gelenkkrankheit ist, die in Schüben auftritt und starke Schmerzen bei Betroffenen hervorruft. Gicht tritt auf, wenn sich überschüssiger Harnstoff in den Gelenken ablagert und dort dann kristallisiert. Hier kommen die Sauerkirschen ins Spiel, denn sie können den Harnsäurewert im Körper senken und das kann somit zur Schmerzlinderung bei Gichtpatienten führen.

Sauerkirschen enthalten viele Anthocyane

Anthocyane sind dunkle Farbstoffe, die für die dunkelrote Färbung der Sauerkirsche zuständig sind. Sie sind den Flavonoiden zugehörig und sind potente Antioxidantien.

Sie wirken also oxidativem Stress entgegen und können somit auch wirksam gegen Krebszellen sein. Anthocyane sollen auch bei der Senkung des Gesamtcholesterins unterstützend wirken. Durch den Kampf gegen die freien Radikale sollen Anthocyane auch die Herzgesundheit und den Blutdruck positiv beeinflussen.

Lindern Schmerzen und können Muskelkater vermindern

Wenn man sich stärker sportlich betätigt, kann es zu Muskelkater kommen. Diese Muskelschmerzen werden von kleinen Rissen im Muskelgewebe ausgelöst, die dann lokal Mikroentzündungen auslösen. Diese Reaktion können Anthocyane möglicherweise verhindern oder abmildern. Da Sauerkirschen Anthocyane enthalten, sollen sie sogar ähnlich gut wirken, wie frei verkäufliche Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac.

Sauerkirschen helfen gegen Schlaflosigkeit

Erste Studien haben gezeigt, dass der Verzehr von Sauerkirschen oder Sauerkirschsaft den Melatonin-Spiegel kurzzeitig erhöhen kann. Melatonin ist als das sogenannte Schlafhormon bekannt und ist ein körpereigenes Hormon, dass den Schlafrhythmus steuert.

Durch den erhöhten Melatoninspiegel nach dem Verzehr von Sauerkirschen konnte bei Probanden die Einschlafzeit verkürzt und die Schlafzeit verlängert werden.

Sauerkirschen sind ganzjährig verfügbar

Sauerkirschen können sehr gut haltbar gemacht werden. Man kann sie gefrieren, trocknen oder zu Saft verarbeiten. Dadurch können sie ganzjährig zu Verfügung gestellt werden und besonders in Smoothies, Saftschorlen oder in unserem neuen Vollgas-Riegel Kirsche genießen.

Haben positive Auswirkungen auf die Gehirnfunktion

Erste Studien zeigen, dass der tägliche Verzehr von Sauerkirschsaft über 12 Wochen die Gehirnleistung bei Probanden zwischen 65 – 73 Jahren verbessern konnte.

Die positiven Wirkungen auf die Gehirnleistung lassen sich wahrscheinlich auf die in der Sauerkirsche enthaltenen Anthocyane und Polyphenole zurückführen. Insbesondere die Fehlerreduktion bei räumlichen Arbeitsgedächtnisaufgaben konnte erheblich verbessert werden.

Fazit

Nachdem du jetzt die gesundheitliche Wirkung der Sauerkirschen kennst, kannst du dir sicher denken, dass man deine Frage auf jeden Fall mit Ja beantworten kann. Sauerkirschen sind gesund!

Also egal ob du sie getrocknet, gefroren, frisch oder als Sauerkirschensaft zu dir nehmen möchtest, tust du dir damit etwa Gutes.

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